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Viktor E. Frankl sieht den Menschen als
Einheit von Körper, Seele und Geist. Die von Frankl begründete
Logotherapie (logos gr. = Sinn) und Existenzanalyse ist stark in
philosophisch – theologischen Grundgedanken verwurzelt und unterscheidet
sich darin maßgeblich von den Theorien Adler’s und Freud’s. Dies trug
zur Trennung Frankl’s von den zwei vorgenannten bei und führte zur
Gründung dieser Dritten Wiener Richtung der Psychotherapie.
Laut Frankl, dessen Überzeugungen sicherlich
wesentlich durch sein Leiden in verschiedenen Konzentrationslagern
geprägt waren, ist der Mensch bestrebt, seinem Leben einen
„persönlichen“ Sinn zu geben auf der Basis objektiver Werte. In der
Annahme dass sinnentleertes Leben Ursache psychischer Krankheiten ist,
wird mit den Mitteln der Paradoxen Intention (es wird das angestrebt,
wovor der Klient Angst hat) und der Dereflexion (der Klient ignoriert
das Symptom) der Klient im Dialog unterstützt, den seinem Leben
eigenen Sinn zu finden.
Auch bei Frankl handelt der Mensch eigenverantwortlich und selbst
bestimmend, er hat den „Willen zum Sinn“ als Willen, ein sinnvolles
Dasein zu leben.
Die Bedeutung der geistigen Dimension und die Zugewandheit Frankl’s zum
Menschen kommt in folgendem Zitat zum Ausdruck
……. damit, daß er (der Mensch) die Frage
nach dem Sinn des Lebens stellt, ja, mehr als das, daß er wagt, die
Existenz eines solchen Sinnes sogar in Frage zu stellen, – ich meine,
daß der Mensch damit nur seine Menschlichkeit manifestiert." Viktor E.
Frankl: Der Wille zum Sinn.
(erschienen 2008) |
| Autor: |
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Michael Hoberg
Vertriebsleiter
Coach VIBD
Management-Coach i.A. |
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